Pitschnasses Poetenpack

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In den vergangenen Sommern habe ich in Magdeburg viele schöne Aufführungen des Theaters Poetenpack erlebt. Ich kann mich an keine Wolkenbrüche erinnern, nicht bei diesem Theater, aber bereits bei anderen Gelegenheiten. Damit die Zuschauer da nicht mehr nass werden, wünscht sich das Poetenpack ein Dach für seine Gäste und sie haben dafür eine Crowdfunding-Kampagne gestartet: Überdachung für unser Sommertheater. Das Ding läuft nur noch 38 Tage und vielleicht kommt man so ja noch an das eine oder andere schicke Plakat. 😉

Richter – Retrospektive Rundschau

img_4341 Noch bis zum 13. Mai 2012 ist in Berlin in der Neuen Nationalgalerie die Ausstellung Gerhard Richter: Panorama zu sehen. Nach einem Sonntagsspaziergang vom Alexanderplatz rüber zum Kulturforum1, hatte ich heute die Gelegenheit in der Warteschlange noch eine Stunde Podcast zu hören, bevor ich mich in die Ausstellung begab. Ich möchte nicht zu viel verraten, sondern mich vielmehr den lieben Menschen anschließen, die mir den Besuch ans Herz gelegt haben: es lohnt sich!

Gut, zwei Dinge habe ich doch noch: Erstens habe ich die Kacheln des Bildes »4096 Farben« nachgezählt. Es sind 64 × 64 – also genau 4096. Zweitens möchte ich explizit die Galeristen loben. Vom Werk des Künstlers abgesehen hat mir die Art und Weise der Präsentation besonders gefallen. Die Bilder sind chronologisch gehängt und die Architektur des Gebäudes findet Berücksichtigung. 🙂

Kurz und gut: schöne Ausstellung, gut die Gelegenheit genutzt zu haben!

  1. Bus fuhr nicht, wegen einer Sportveranstaltung … []

Sonnig schiefes Siesta-Schlittern

Kalt war es in Magdeburg, wochenlang. Währenddessen fror die Alte Elbe zu. Das allein ist noch nicht allzu ungewöhnlich, sah man es doch auch in den letzten beiden Wintern. Dieses Mal senkte sich nach anfänglichem Zufrieren jedoch noch mal der Wasserspiegel und jetzt wo die Temperaturen über den Gefrierpunkt geklettert sind, gibt es ein wundersames Schauspiel zu beobachten.

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Gestern hatte ich keine Kamera dabei, aber heute – und so machte ich in der Mittagspause noch einen kleinen Umweg. Im Uferbereich, zwischen den ganzen mit Gestrüpp vom letzten Hochwasser behangenen Bäumen, sieht man dicke Eisschollen wegknacken, dort sind Senken im Eis, tiefe Löcher unter dem Eis aber ohne Wasser drunter und allerlei in der Sonne blinkende sonderbare Eisformationen.

Das spannenste ist aber, dass hier kein glatter See zugefroren ist, wo man mal auf gerader Fläche von links nach rechts schlittern kann, sondern hier kann man sich zwischen winzigen Hügeln und Tälern die Beine brechen. Die Oberflächen sind einerseits so spiegelglatt, wie man das von Eis gewohnt ist, aber andererseits uneben wie Stranddünen. Das kleinste Gefälle reicht aus um in eine Senke reinzurutschen und beim Versuch wieder rauszukommen denkbar tollpatschig auszusehen. Ein großartiger Spaß!1

  1. Liebe Kinder, bitte probiert das nicht zu Hause! []

Frostige Fluchttürfehlbedienung

Einmal jährlich trifft sich der net(t)work(s) e.V. in einem Jugendgästehaus um sich über die weitere Entwicklung von fli4l und eisfair auszutauschen – mit Pizza, unvorstellbar viel Netzwerkkabeln und allem, was sonst so zu einem Treffen von Hobbyprogrammierern gehört.

Ganz irdische Probleme treten daneben auch auf, ich hatte da gestern eine lehrreiche Begegnung mit der Haustür. Es handelt sich wohl um eine Fluchttür mit einem speziellen Schlossmechanismus. Erklärt wurde mir das zunächst so: die Tür wird von innen abgeschlossen und lässt sich über die Klinke außen nicht mehr öffnen. Von innen lässt sich die Tür jederzeit öffnen, aber danach wäre sie auch von außen offen.

Gegen zwei Uhr öffnete dann jemand™ die Tür und in dem Glauben, sie wäre jetzt auch von außen offen, stand ich vor dem Problem, dass ich nicht den Schlüssel hatte und niemanden mehr wecken wollte. Aber egal, ich hatte noch ein paar Mails zu schreiben und ein bisschen neue Musik zu hören, also zwischen die ganzen Notebooks gesetzt, noch ‘ne Bionade geöffnet und los geschrieben.

Gegen vier Uhr wollte ich mir dann noch ‘nen Pulli aus dem Auto holen, sollte kein Problem sein, die Tür war ja offen – dachte ich. Denn kaum vom Auto zurück, stellte sich raus, dass sich die Tür nicht wie zuvor kommuniziert von außen öffnen ließ.1 Gut für die Notebooks der anderen, die waren jetzt vor bösen Buben sicher …

Ich hab dann drei Stunden im Auto gepennt und kurz vor sieben Licht in der Küche gesehen und freundlich geklopft. Bisschen kühl draußen nachts so Mitte Oktober, aber das kuschelige neue Fleeze, das ich letztens in Berlin gekauft hatte, hält auch wärmer als ich dachte …

  1. Obwohl sie müsste, hab ich mir grad nochmal bestätigen lassen! []

Eisige Erklärungsversuche

Letztes Jahr hatte ich hier im Juli ein Rätsel im Blog und ich dachte mir, wenn die Kekstesterei dieses Jahr schon nicht so gut läuft, mach ich einfach ein neues Rätsel. Die Frage ist auch ganz einfach: was ist das auf dem folgenden Bild? Also wozu benutzt man dieses schicke Einzweckwerkzeug?

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Die Gewinnerin lade ich zum Eis ein! 🙂