Urlaubsbilder

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Bornholm 2015

Reich gegen arm

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Ruhig hinsetzen, das macht massiv schlechte Laune. 37 Minuten: Georg Schramm zu Atomenergie, Finanzkrise und Grexit

Dazu der Text »Demokratie ist Ramsch« von Frank Schirrmacher anno 2011.

Und falls das zu polemisch ist, auch amerikanische Ökonomen sehen die Austeritätspolitik für gescheitert: Austerity Has Failed: An Open Letter From Thomas Piketty to Angela Merkel.

(via fefe und fefe)

Europäische Einheit?

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Es ist immer traurig, wenn kluge Leute schlimme Dinge voraus sagen, die dann auch so eintreten.1 Gregor Gysi zu Europäischen Integration, 1998: Der Prophet.

  1. Da kann man sich ja u.a. auch mal beim Chaos Computer Club umschauen und was da bspw. zu Biometrie angesagt wurde. []

Aggressiver Humanismus

Zum Lesen und drüber Nachdenken: Von der Unfähigkeit der Demokratie, große Menschenrechtler hervorzubringen

Interview mit Daniel Ellsberg

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Deprimierendes Interview in der Zeit: “Wir haben die Infrastruktur eines Polizeistaates geschaffen”

🙁

Sachsen-Anhalt will Schüler*innen zur Nutzung von Microsoft-Software zwingen

Sachsen-Anhalt plant sich für die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern ohne Not in die Hände eines ausländischen Konzerns zu begeben. Noch sind keine Verträge unterzeichnet. Es gibt Alternativen, auch solche, die von Menschen in unserem Land umgesetzt und betreut werden könnten und die den Schülerinnen und Schülern deutlich mehr Wahlfreiheit bei ihrer eigenen Hard- und Software ließen, ohne dass dadurch die Vermittlung der nötigen Konzepte leiden müsste.

Erik Albers von der FSFE findet deutliche Worte:

Derartiges Vorhaben darf nicht zugelassen werden. Das ist nicht nur schlecht für den Datenschutz der Schülerinnen und Schüler und das Geld der Steuerzahlenden. Es verhindert zugleich den freien Wettbewerb und damit die Chancen lokaler Dienstleister. Vor allem aber treibt es Generationen von jungen Menschen in die Abhängigkeit zu Microsoft.

Science-Fiction Autoren warnen gerne vor einem gesellschaftlichen Kontrollverlust im Rahmen zunehmender Technologisierung. Die Landesregierung Sachsen-Anhalts macht aktuell blendend vor, wie das geht: sie beschließt, dass fortan einfach alles Microsoft werden soll.

Bereits im April hatten die Magdeburger Volksstimme berichtet und der netzpolitische Sprecher der Landtagsfraktion Die Linke schreibt dazu: Regierung handelt bei Medienbildung fernab jeder Strategie – Vorvertrag mit Microsoft kündigen.

Ich persönlich halte das aus verschiedenen Gründen für problematisch, unter anderem sind Microsofts eigene Dateiformate zueinander inkompatibel und vermutlich läuft ein aktuelles Microsoft Office weder unter anderen Betriebssystemen als Windows noch auf älteren Rechnern, so dass Schüler*innen, die sich keine neuen Rechner plus Windows leisten können oder wollen, ausgeschlossen werden.

Nur wie bringt man jetzt noch rechtzeitig den Leuten bei, die hier die Entscheidungen treffen, dass das Mist ist? Also so, dass sie es auch verstehen?

Dazu muss man zunächst mal rausfinden, wer denn zuständig ist. Für mich als Bürger vermutlich der Landtagsabgeordnete meines Wahlkreises? Die findet man auf der Seite des Landtags. Für Magdeburg gibt es für die Landtagswahl vier Wahlkreise, kann man sich in der Wikipedia beispielsweise unter Liste der Landtagswahlkreise in Sachsen-Anhalt abrufen. Für die Stadt Magdeburg (Wahlkreise Magdeburg I–IV) sind das also:

Soweit so gut. Und nun?

Update: Habe mir nochmal die Liste der Abgeordneten angeschaut. Wenn man die nach Wahlkreisen sortiert, werden die MdL, die über die Landesliste ins Parlament gekommen sind, z.T. nicht mit angezeigt, sondern nur die Direktkandidaten. Ich habe diesmal die Kartenfunktion bemüht und die fehlenden Namen ergänzt.

Nachtrag:

Faxe und Besuche im Wahlkreisbüro sind effektiver als E-Mails.

(Quelle: netzpolitik.org)

Podcast für Freifunk Magdeburg

Aside

Für’s Protokoll: ich war beim Podcast Magdeburger Gespräche zu Gast und habe mich über Freifunk im allgemeinen und Freifunk Magdeburg im speziellen ausfragen lassen. Die Folge gibt’s direkt hier: 003 – Freifunk Magdeburg

(Auf dem Bild hatte ich meine Brille abgenommen, damit diese bei eineinhalb Stunden mit Headset auf dem Kopf nicht stört. 😉 )

Überwachung ist immernoch da

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Ich erinnere mich dunkel an 2007 (?) als wir in Magdeburg die erste Mahnwache gegen die Vorratsdatenspeicherung organisiert haben. Heute gehen mehr Leute gegen Ausländer auf die Straße als gegen anlasslose Massenüberwachung, die jeden einzelnen unter Generalverdacht stellt. Fällt der Name Snowden reagieren viele nur noch mit Resignation. Eine kleine Schar widersetzt sich und sie wird nicht müde sich zu wehren, noch:

Vorratsdatenspeicherung: Wehren Sie sich!

Update: netzpolitik.org hat da im Beitrag Geheime Nebenabrede: Doch kein Richtervorbehalt für Bestandsdatenauskunft, also Großteil der Vorratsdatenspeicherung auch noch interessante Details. *grml*

Kandidatenwatch OB Wahl 2015

Lars Johansen vom Offenen Kanal Magdeburg hat sich freundlicherweise die Mühe gemacht mit sechs von acht Kandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters zu sprechen. Die Gespräche sind alle etwa eine halbe Stunde lang und bei YouTube zu sehen. Es ist noch eine Woche hin bis zum Urnengang, vielleicht mag der eine oder andere das ja nochmal ansehen?!

(alphabetisch nach Familiennamen geordnet)

Fahrradparkhaus

Vor einigen Jahren hatte ich hier ja mal den Fahrradlift. In Japan gibt’s auch Fahrradparkhäuser:

(Direktlink, via Das Kraftfuttermischwerk)

😀