Haltbare Herausforderungen

Eines der wunderbaren Dinge an diesem Internet1 ist, dass man auf neue Ideen gebracht wird. Eine Seite, die ganz prima dazu geeignet ist, ist ted.com, quasi ein Video-Podcast mit Vorträgen, den sogenannten TED talks. Im November letzten Jahres rollte ein Link auf einen dieser Talks in einem der großen sozialen Netzwerke an mir vorbei: Matt Cutts: Try something new for 30 days. Wer das folgende, etwa dreieinhalb Minuten lange Video mit Untertiteln sehen möchte, klickt am besten den Link an und schaut’s dort.

Kurz zusammengefasst: man setzt sich ein Ziel und versucht das in dreißig Tagen zu erreichen. Ich schenkte dieser Idee zunächst nicht viel Aufmerksamkeit. Wenn ich eine Novelle schreiben will, Surfen lernen oder mir angewöhnen mit dem Fahrrad ins Büro zu fahren, dann kann ich das doch jederzeit machen und brauch dazu nicht noch eine zusätzliche Deadline?! Stress habe ich im Büro, wieso sollte ich mich dann in der Freizeit noch zusätzlich unter Druck setzen, statt mich zu erholen?

Der Beitrag könnte an dieser Stelle beendet sein. Aber wie das manchmal so ist, Dinge, die man zunächst als Quatsch markiert hat, überfallen einen dann hinterrücks. In meiner Welt passierte das an einem grauen Novemberwochenende in einem Schokoladen-Outlet-Store in Berlin. Ich hatte folgende Puzzleteile:

  • ein drei Wochen altes M-Audio FastTrack Pro USB-Audio Interface2
  • einen Song im Ohr vom Konzert des Vorabends, den ich zufällig im Bass-Unterricht gespielt hatte in den Wochen zuvor
  • einen billigen 1€-Adventskalender mit muffigen Schokodingern drin
  • vier Fotos, die noch einer Verwendung harrten
  • den o.g. TED talk im Hinterkopf

Die Idee für meine erste 30 day challenge ergab sich in einem Heurekamoment dann so: ich wollte versuchen im nächsten Monat vier Songs mit dem neuen Audio-Equipment aufzunehmen und damit die Motivation dazu nicht plötzlich abreißt, das Ergebnis an jedem Adventswochenende ins Netz laden, den Link auf die Rückseite eines Fotos schreiben und dieses dann per Post verschicken.

Die konkrete Herausforderung an diesem Vorhaben:

  1. Ich hatte noch nie wirklich ernsthaft Audio-Recording am PC gemacht.
  2. Ich hatte noch keinen komplett spielbaren Song.
  3. Ich hielt das ganze für eine Schnapsidee.

Das gute an der Sache war, dass ich praktisch niemandem etwas von der Geschichte erzählt hatte und so den zusätzlichen Druck öffentlichen Scheiterns von mir fern hielt.3 Einen Monat später hatte ich dann:

  • Ein funktionierendes Setup, um unter Linux Musik aufzunehmen, also mich selbst an Bass, Gitarre, Gesang und Drumcomputer.
  • Vier komplette Cover bekannter Popsongs eingespielt, mit Intro, beinahe fehlerfrei, mehreren Spuren.4
  • Einem liebenswerten Menschen einen sehr persönlichen Adventskalender gebaut.

Wieso hat das ganze funktioniert? Meine Vermutung ist, dass ich meine Motivation ausgetrickst habe. Sich ein konkretes Ziel zu stellen und es in einem klar definierten Zeitraum erreichen zu wollen, hat mir tatsächlich geholfen das zu erreichen. Ich denke aber auch, dass der Knackpunkt daran ist, dieses Ziel nicht zu hoch oder zu tief anzusetzen. Zu tief reicht vielleicht nicht, um es dann wirklich durchzuziehen, ist ja leicht zu schaffen und auch gar nicht so wichtig. Zu hoch wiederum sorgt für zu viel Druck, den ich in meiner freien Zeit ja gerade nicht haben will und Scheitern fetzt ja auch nich so. Sich die Herausforderung so zu setzen, dass der 30-Tage-Aspekt genau den zusätzlichen Schub verschafft, dass es trotzdem noch Spaß macht, ist wohl der entscheidende Punkt. Zu meiner eigenen Überraschung habe ich festgestellt, dass dieser Ansatz für mich dann tatsächlich funktionieren kann.

Im Nachhinein bin ich ein kleines bisschen stolz auf mich und kann bestätigen, was Matt im Talk sagte: ich hab mir selbst etwas neues beigebracht, ich habe eine sehr konkrete und bleibende Erinnerung daran und ich werde mir neue Dreißig-Tage-Herausforderungen stellen!

  1. schade, dass es sich nicht durchsetzen wird … []
  2. Geburtstagsgeschenk []
  3. Erst Ei, dann Gack! []
  4. Vergesst es, das Ergebnis wird nie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. []

Let there be rock!

Jungs hier kommt der Masterplan: auf ein Konzert jenseits des Kanals gehen, »Hallo« zu einem Mädchen sagen, sie zum Eis einladen1 und nicht wie ich kapitulieren, weil die Band auf unglaublich geile Art und Weise den Song spielt, der diesem Blog seinen Namen gab!

.oO( War das super super super!!! )

  1. Stracciatella oder Nuss []

Kühlschrankpoesie

Vor mittlerweile einigen Jahren hab ich durch Zufall mal irgendwo diese kleine rote Kiste entdeckt. Drauf stand »Kühlschrankpoesie« und sie war voll von kleinen, mit Worten bedruckten Kühlschrankmagneten. Ich wünschte mir so eine Kiste und bekam sie geschenkt, woraufhin sie dann eine lange Zeit einstaubte. Bei meinem Bruder in der vorletzten WG in Weimar hingen ein paar schöne Beispiele aus dem gleichen Vorrat doch es sollte bis zum Herbst 2007 dauern, bis meine Kiste ihren Zweck erfüllen konnte – als wir nämlich die WG mit den tollsten Mitbewohnern der Welt1 gründeten. Seitdem entstehen an unserem Kühlschrank auf wundersame Weise immer wieder neue poetische Perlen.

Vor einigen Wochen mussten wir einen neuen Kühlschrank kaufen, was der sowieso vorhandenen Flüchtigkeit der Werke nochmal einen gehörigen Schub gab. Ich selbst hatte in der ganzen langen Zeit nur ein oder zwei ganz winzige Gedichte vollbracht, aber emotional aufgewühlt, schuf ich dieser Tage ein weiteres. Vier Zeilen, acht Worte und ganz schüchtern an die Seite vom Kühlschrank getan. O:-)

Das hielt eine meiner lieben Mitbewohnerinnen nicht davon ab, darunter ein meiner Meinung nach ganz besonderes Kunstwerk zu vollbringen, das ich mit ihrer freundlichen Einwilligung nun hier veröffentliche:2

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Vielen lieben Dank! 🙂

Gedichte und Bild sind unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.3

Ach und im Küchenradio gerade tolle Musik:
The Smashing Pumpkins – Stand Inside Your Love

😀

  1. und mir []
  2. also zusätzlich zu meinem, das auch mit auf’s Bild gerutscht ist []
  3. Namensnennung – Keine kommerzielle Nutzung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland []

Also manche Tage …

Nine eleven ist heute, also »unser« nine eleven, der1 geschichtsträchtige Tag der Deutschen. Ganz Deutschland feiert ein verdammt wichtiges Ereignis, das sich 1989 abspielte – ist sicher wichtig, solange man sich nicht in Selbstbeweihräucherung verliert, speziell wenn man nicht dabei war und keinen Anteil an der friedlichen Revolution hatte. Insofern fand ich die Aktionen von Greenpeace dieser Tage bemerkenswert, beispielsweise »Klimaschutz kann nur gemeinsam gelingen!«.

Hier in Trondheim … nein, da kann ich keine qualifizierte Meinung zu abgeben,2 ob das bei den Norwegern hier ankommt oder gar wichtig ist. Hier passiert aber unabhängig davon kurioses, zumindest in meiner kleinen Welt heute.

Nummer eins: da haben Leute am Wochenende Zeugs aus einem nicht abgeschlossenen Büro bei uns rausgetragen. Vermutlich sind sie durch eine provisorische Tür ins Gebäude gekommen, die nicht so gut verschlossen war, wie die anderen. Beute: ein Laminiergerät und eine IKEA-Tüte – die überaus coolen Atemgeräte oder die fetzigen bunten Post-it® aus Recycling-Papier haben sie liegen lassen. Selbst schuld!

Nicht lang danach haben wir dann mal erfolgreich den Gasalarm ausprobiert. Fazit: die Sensoren, die Wasserstoff detektieren sollen, tun das tatsächlich. Die Notfallventile werden dicht gemacht und das Gebäude wird erfolgreich evakuiert. Nur bisschen kühl ist es in der halben Stunde draußen vor der Tür bis die Feuerwehr verifiziert hat, dass keine Gefahr mehr besteht. Achso ja, war nicht mit Absicht, Prozedur war richtig, alles weitere nennt man wohl Verkettung unglücklicher Umstände. Die Experten waren ein bisschen ratlos, wirkliche Gefahr bestand aber zu keiner Zeit und beim nächsten Gasflaschen wechseln vorsichtig sein sollte ausreichen.

Aller guten Dinge sind drei. Was mir in 10 Jahren als Brillenträger nicht passiert ist: heute war es soweit. Beim Aufsetzen des Fahrradhelms und Rumfummeln mit dem Schlauchtuchding über die Kopfhörer vom iPod und unter den Fahrradhelm hab ich die Brille fallen lassen. Glas gegen Fliesen ging heute 0:1 aus und das linke Glas besteht jetzt aus zwei Hälften plus etliche schwer zu zählende Splitter – fünf Wochen bevor es wieder nach Deutschland geht.3 Jetzt überlege ich natürlich, ob ich mal zum Optiker gehe und mir eine grobe Schätzung für neue Gläser geben lasse oder hier die restliche Zeit so über die Runde komme. *hmpf*

Hmm nochwas? Zwei Kleinigkeiten noch. Nach wochenlanger Leere im Briefkasten heute gleich drei Sendungen. Die Rechnung für das Jahresabo c’t war deutlich höher als zu Studentenzeiten und meine ersten Travel Bug Dog Tags sind angekommen. Damit werde ich dann den plüschigen Schlüsselanhänger, den ich von meinen »Schwiegereltern«4 geschickt bekommen habe, auf direktem Weg zurück nach Blankenburg schicken.5

Ach und an dieser Stelle einen lieben Gruß an meine Mitbewohner in Magdeburg, die gerade in den Geburtstag von A. reinfeiern, und herzlichen Glückwünsch an A. natürlich! Bald ist die schöne Zeit vorbei und ich bin wieder da … 😛

  1. ja wirklich, siehe allwissende Müllhalde []
  2. auch wenn Holgi im Bluemoon auf Radio Fritz! das heute gern so hätte []
  3. Schon der dritte Halbgeviertstrich in diesem Beitrag. Super, oder? []
  4. genau so stand das in der Geburtstagskarte!!1elf! []
  5. für die Freaks: TB2R0CX nach GCM3NE []

Inoffizieller Keks-Halbjahres-Rückblick 2009

This entry is part 1 of 2 in the series Keks-Jahresrückblick

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Ich habe immer ein paar Kekse im Büro liegen. Hier in Norwegen ist das umso wichtiger, da die Verteilung der Mahlzeiten hier etwas anders ist als in Deutschland. Der Norweger schmiert sich Stullen und wenn man in Deutschland mittags in die Kantine geht, isst man in Norwegen diese Stullen. Warm gegessen wird abends. Die Kekse sind für die lange Zeit zwischen »Lunch schon aufgegessen« und »endlich was warmes«.

IMG_9222 Alternativ kann man auch Kekse futtern, wenn man krank zu Haus ist und sich zu schwach fühlt, vor die Tür zu gehen.1 Wobei ich mir hier und heute lieber die Sorte Bixit wünschen würde. Das sind so dicke Haferkekse, ähnlich wie Hobbits in Deutschland, nur noch mit Zuckersirup drin, geht somit ein ganz bisschen Richtung Weihnachtsgebäck. Da fällt mir ein: Was ist aus der halben Rolle von der Sorte geworden, die ich mit nach Italien genommen hatte. Liegt die immernoch in Magdeburg oder wurde die mittlerweile verzehrt?

img_9895 Jedenfalls hab ich hier heute nur die KORNMO, Vollkorn-Kekse, also Weizen-Vollkorn und laut Packung können die mit Brunost serviert werden. Auf das Zeug gehen die Norweger und gewisse Zugezogene ja total ab, ich komm da irgendwie nicht ran. Ach und die Sorte Kekse ist so lala, vielleicht geht’s mit Blaubeermarmelade, ansonsten eher was, wenn man Hunger und nichts anderes da hat.

img_9894 In die Kategorie: »Bevor ich verhungere, ess ich auch diese Kekse«, gehört die Sorte aus der großen blauen Dose. Das dürfte hauptsächlich an den Unmengen Kokosflocken liegen, die dort eingebacken wurden. Gruselig sowas! Unterdessen kann ich nachreichen, dass KORNMO durch Blaubeermarmelade nur wenig aufgewertet werden. Die Krümeligkeit ist immernoch gegeben und dieses Käsebild will nicht verschwinden …

Von der Krümeligkeit erinnern sie vielmehr noch an die Digestive, die nicht so sehr vollkornig, dafür ziemlich blass im Geschmack und eher Ballaststoff als leckerer Keks waren. Die Krone der Ballaststoffe haben sie damit aber nicht erreicht, die gehört zweifelsohne den RUGKJEKS. Also die waren pur eher wie zu flachen Scheiben verpresstes Vogelfutter. Die Zuordnung der Bilder zu den einzelnen Absätzen ist übrigens kaum gegeben – keine Beschwerden bitte, ich bin krank und außerdem steht das überall drauf, was das für Kekse sind.

img_9899 Kommen wir also zu den Gewinnern der Sparte »Bester norwegischer Keks 2009«! Den ersten Platz teilen sich Emilies Havre & Bare Bær mit Safari. Erstere sind süße Haferkekse mit Rosinen und Moosbeeren, super lecker, nur leider auch super teuer. Die anderen sind bezahlbar, klein und rund und mit Splittern aus Milchschokolade. Das ist nicht zu schokoladig und vor allem keine solche Sauerei wie immer mit den Keksen mit kompletter Schokoglasur oben, unten oder überall.

Eine Sorte hat es leider nicht zu bebildertem Ruhm geschafft: die billigsten Kekse hier überhaupt. Die erinnerten an gestreckte Butterkekse und waren farblich und geschmacklich sehr blass irgendwie, im Nachhinein auch in der Erinnerung, zumindest was den Namen betrifft.

Alle weiteren Cookie-Gags oder Hinweise darauf, was ich heute in der fiebrigen Dösigkeit sonst noch so gemacht habe, wurden im Sinne der Abrundung des Beitrages ersatzlos gestrichen.

  1. Ach wie schön, dass es Internet gibt. Da bleibt die eigene Wehleidigkeit nicht auf heimischen vier Wände beschränkt … []

Here Be Dragons

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Wie beginnt man einen Blog-Eintrag, wo man drei wirklich nur sehr lose verbundene Themen irgendwie verknüpfen will? Am besten räume ich mal mit der losesten Verbindung zu Anfang auf. Wir waren heute auf dem Hügel hier in der Nähe des deutschen Soldatenfriedhofs nahe der Kirche, die auf dem Bild oben zu sehen ist. Um den Lenkdrachen steigen zu lassen, fehlte es leider die meiste Zeit an Wind.1 Solche Drachen heißen auf englisch nicht etwa dragon sondern kite. Dennoch war es ein weiterer Tag mit schönem2 Wetter diese Woche und ich nahm wiederum tolle optische Eindrücke von diesem Ort mit, wie auch die letzten Male, ein bisschen magisch scheint er zu sein, wenn man so will.

Die düster dargestellte Kirche, lässt mich die Überleitung zu dem zweiten Thema finden. Die Christlich Demokratische Union hat nun mit ihrer »sozialen« Schwesterpartei und Kollege Westerwave dieser Tage einen Koalitionsvertrag zusammengezimmert, der den Weg in die soziale Kälte in Deutschland klar vorgibt. Ganz düster sowas. Holgi hat das heute nachmittag bei Twitter schon kommentiert und fefe hat sich den Mist tatsächlich durchgelesen.3 Andere sehen es übrigens ähnlich düster4 und ich kann wenigstens die resignierte Empfehlung von Benjamin Birkenhake stützen, doch mal das Buch Farenheit 451 zu lesen – dort treten passend zur Überschrift ja auch so ‘ne Art feuerspeiende Drachen auf.

Tja und schlussendlich ist »Here Be Dragons« auch das Thema des diesjährigen Chaos Communication Congress 26C3, der wie jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr5 in Berlin stattfindet. Mal schauen, ob ich es schaffe, mal einen Tag dort vorbei zu schauen. Ein paar gute Freunde haben schon die Absicht geäußert sich dort ein paar interessante Vorträge anzuhören und zusammen fährt sich’s leichter in die große Stadt.

  1. Mehr Fotos an üblicher Stelle. []
  2. trocken und sonnig, wenn auch kalt []
  3. Ich weiß, ich weiß, fefe’s Blog ist nicht die NY Times. []
  4. wie auch der Spiegelfechter heute bei Telepolis []
  5. dieses Jahr genauer gesagt vom 27.12. bis 30.12. []

Das erste Mal

In meinem letzten Beitrag hatte ich berichtet, dass ich jetzt regelmäßig bouldern gehe. Eine gute Nachricht Freunde1 – die Regelmäßigkeit wurde bisher nicht unterbrochen.

Dienstag diese Woche war Bouldern, wie ich mir das vorstelle. Nette Leute, so etwa ein halbes Dutzend, alle etwa auf dem gleichen Niveau. Man probiert dann gemeinsam an ungefähr ähnlich vielen Routen (nacheinander, nicht parallel) mit dem notwendigen Anfeuern und Freuen und ist am Ende richtig fertig. Hinterher wollte ich eigentlich unten an der Brücke einen Hamburger kaufen zum Abendessen. Hab ich am Dienstag aber sein lassen, weil es ziemlich voll war. Im Supermarkt an der Kasse ist mir dann aufgefallen, dass auch die Tiefkühlpizza mittlerer Preisklasse über 50 NOK kostet, hätte ich auch die 73 NOK für den leckeren Burger ausgeben können.

Nunja, das mit dem Burger hab ich dann heute nachgeholt und bei schön trockenem Wetter2 auf dem Heimweg gegessen.

Kommen wir zur Überschrift, genauergesagt zu deren Erklärung. Zu Hause angekommen beschloss ich nämlich, dann doch mal in das nette kleine Café in dem niedlichen roten Holzhaus an der Ecke unweit meines Kellerappartements zu gehen. Hab ich also das Buch, was ich derzeit lese, mitgenommen3 und mir einen doppelten Espresso bestellt. Eine halbe Stunde gemütlich im Café sitzen und lesen und es war genauso wie ich es mir immer vorgestellt hab… 😀

  1. siehe Futurama []
  2. die ganze Woche ist es hier schon überraschend trocken []
  3. The Drawing of the Three aus der Dark Tower Serie von Stephen King []

Meanwhile, back at work…

Der Urlaub ist vorbei und ich bin zurück im Büro in Trondheim. Auf dem 63. Breitengrad ist es derzeit deutlich kälter als noch vor ein paar Tagen auf dem 46. *bibber* – wenn ich die ganzen liegengebliebenen Mails gelesen, die Fotos sortiert und meinen neuen Tagesrhythmus gefunden habe, wird es dann wohl noch eine kleine Nachlese zum Urlaub geben. Dies hier ist quasi nur die Meldung, dass ich die paar tausend Kilometer Reise in den letzten Wochen bis auf eine hartnäckige Blase am rechten Fuß gut überstanden habe. 😎